Eigentlich

Eigentlich sollte hier ein Text über das Träumen stehen ….. ja eigentlich …. eigentlich heißt, es sollte, hätte die Möglichkeit gegeben – ist aber nicht so. Wird dennoch noch kommen, wenn der Platz zum Träumen wieder geöffnet wird.

Eigentlich…. ist eigentlich ein Zwiebellook gut? Stell dir eine Zwiebel vor, die du in der Mitte auseinander geschnitten hast. Ganz in der Mitte befindet sich ein Herz. Eigentlich könnte man sagen: „Oh wie gut das Herz geschützt ist gegen all die Einflüsse von außen mit diesen vielen Zwiebelschichten.“ Eigentlich könnte man auch sagen:“ Wow, wie viele Schutzschichten hat sich das Herz aufgebaut um sich so sehr vor Verletzungen schützen zu müssen?“

Eigentlich ist dieses kleine Herz gut in der Mitte aufgehoben aber wenn man es genauer betrachtet ist der Zugang zu diesem Herzen, ein langer Weg. Wie schnell kommt die Sonne zum Herzen durch, durch all die Zwiebelschichten? Wie lange braucht die Liebe um all diese Schichten durch zu haben?

Wir alle haben Verletzungen und tragen Zwiebelschichten (glaube ich zumindest) um uns zu schützen. Dieser Schutz war und ist uns dienlich, weil wir oft eine gegebene Situation sonst nicht geschafft hätten.

Wenn du es für dich selbst erkennst oder wenn jemand kommt und dein Herz in der Tiefe erkennt und auch bereit ist, all diese Zwiebelschichten anzunehmen, weil dahinter das Strahlen des Herzens schon spürbar ist, dann lass die Angst fallen und gib dich der Liebe hin. Lass die Schichten los um diese innerliche Freiheit wirklich zu spüren.

Nicht immer wissen wir, welche Schichten wir mit uns tragen. Vielleicht ist es die Angst vor Nähe und gleichzeitig möchtest du Nähe. Die Angst vor dem Unbekannten, wenn eine Schutzschicht sich zeigt, lässt sich mit dem Vertrauen und mit der Kraft der Liebe, hoffentlich für uns alle erlösen.

Eigentlich möchten wir alle unsere Schutzschichten lösen um viel schneller zu unserem wahren Kern zu kommen und doch erfordert es ganz schön viel Mut uns ganz zu zeigen.

Bis bald, wenn meine Träume sich zeigen wollen………..

Geborgenheit

Als mich der Morgen heute Sonntag begrüßte sah ich noch Sterne am Himmel und in der Stille setzte ich mich in den Garten. Zugedeckt wahrnehmend wie die Sonne ihren Farbenzauber zu mir schickte, war ich eingehüllt in die Geborgenheit des Momentes.

Dies sind Momente für mich, wo ich das Erwachen des Tages beobachte, Momente wo ich nur BIN und das Vertrauen des Lebens in mich mehr und mehr einatme. Ganz bewusst nehme ich den Augenblick wahr, wie sich die Veränderungen des Himmels sich für mich zeigen.

Umhüllt von Dankbarkeit und von Frieden erwacht langsam aus dieser Stille der Tag und belebt mit bekannten Geräuschen, neue Möglichkeiten für diesen Tag.

Was auch immer dieser Tag für dich bedeutet, was auch immer er dir sagen wird, was auch immer er dir an Erkenntnissen schenkt, was auch immer von dir zum Ausdruck gebracht werden möchte………….ich hoffe, auch du erfährst an diesen Tag Geborgenheit.

Alles Liebe von meiner kleinen Gedankenwelt ……Sigrun

Vielleicht

Wenn du sagst: „Vielleicht“ sehen wir uns morgen!? Welche Bedeutung hast du diesmal dem Wort „vielleicht“ gegeben? Ist es, weil du es selbst nicht für dich weißt? Ist es, weil du mir die Entscheidung überlassen möchtest? Ist dieses „vielleicht“ der Teil, der die Freiheit der Entscheidung symbolisieren soll? Ist ein „vielleicht“ , weil man selbst keine Verantwortung übernehmen möchte sondern abwartet?

Wie oft habe ich das Wort „vielleicht“ schon selbst gewählt um dem Gegenüber die Möglichkeit zu lassen, zu entscheiden, obwohl ich von ganzem Herzen wusste, es gibt nichts Schöneres im Moment als zB Zeit mit demjenigen zu verbringen. „Vielleicht sehen wir uns morgen?“ Und doch hat es keine Stabilität um die eigene Gefühlswelt klar und deutlich zu machen. Haben wir Angst, unsere Gefühls- Wahrheit des Momentes auszusprechen? Retten, wir uns mit einem „vielleicht“ über die gedachte Überforderung unseres Gegenübers?

Diesmal hat mich dieses Wort verunsichert. Kein Ja, kein Nein, keine Frage, keine Feststellung sondern nur……..es besteht die Möglichkeit………vielleicht.

Ich warte, weil ein „vielleicht“ doch Hoffnung schenkt. Ich warte, weil ein „vielleicht“ doch mit Vorfreude erfüllt ist. Ich warte, weil ein „vielleicht“ mir diesen einen Augenblick schenkt, um zu verstehen, warum ich auf dich warte.

Ich warte nicht mehr, weil ein „vielleicht“ mir meine Zeit des Lebens nimmt. Ich warte nicht mehr, weil ein „vielleicht“ mir die größte Hoffnung nimmt. Ich warte nicht mehr, weil ein „vielleicht“ keine Bewegung ist sondern Stillstand.

Und gleichzeitig erkenne ich, die Freiheit von dem Wort „vielleicht“ – gleichzeitig erkenne ich das vorsichtige Herantasten dahinter, gleichzeitig erkenne ich ein Gefühl, welches nicht überfordernd sein soll

………..UND ……….

gleichzeitig würde ich mir diesen Satz wünschen: „Morgen, zum Sonnenaufgang bin ich bei dir, wenn du es auch möchtest!“

Wie werde ich morgen auf ein „vielleicht“reagieren? Zu welchen Zeitpunkt werde ich ein „vielleicht“ aussprechen? Welche Botschaft wohl hinter einem „vielleicht“ versteckt ist?

Was auch immer dein Leben bewegt und prägt, hinterfrage das Wort „vielleicht“ – „vielleicht“ versteckt sich dahinter eine Schatzkiste oder „vielleicht“ einfach nur leere Luft?

Schönen glücklichen Sonntag euch allen da draußen, in der großen weiten Welt!

Begegnung der Herzen

Du schaust in diese Augen und fühlst, du bist in deinem Herzen angekommen.

Du schaust in diese Augen und fühlst, du bist ein Stück weit darin zu Hause.

Du schaust in diese Augen und fühlst diese tiefe unerforschte Verbindung.

Du schaust in diese Augen und fühlst große Dankbarkeit, jemals in solche Augen geblickt zu haben, die das Herz des ANDEREN zeigen.

Welch ein Geschenk des Lebens, diese Erfahrung der Liebe in sich zu tragen !!!

Da spielt es keine Rolle, wohin die Augen sich noch wenden werden, wie oft man noch die Möglichkeit hat darin zu versinken. Da spielt es keine Rolle, dass der eigene Weg ein anderer ist und man nicht in die gleiche Richtung blickt.

DENN……

zu fühlen, was diese Augen dem eigenen Herzen geschenkt haben – wird in ewiger Erinnerung als Zauber der Liebe im Herzen wohnen.

Egal, was jeder unter Liebe versteht………Liebe bringt sich in vielen Bereichen des Lebens zum Ausdruck und oft auch in einer Freundschaft, in der du erkennst – wie wertvoll es ist in diese Augen zu blicken.

Zeitgefühl

Zeit, was ist Zeit? Können wir Zeit aufhalten, einfangen, stoppen, verlängern? Würden wir es wollen? Ist Zeit ein Gefühl? Zeit ist auf der Uhr eine sichtbare Angabe, an die wir uns Menschen halten und doch haben wir ein Gefühl dazu.

Die Zeit „vergeht nicht“ – „läuft“ schnell – so bezeichnen es viele Menschen und doch schlägt der Sekundenzeiger immer im gleichen Takt. Es ist dein Gefühl zum Tag, es ist dein Gefühl zur Sache, es ist dein Gefühl im Jetzt was dich die Zeit immer wieder anders wahrnehmen lässt.

Auf jemanden zu warten dauert oft ewig aber die gemeinsame Zeit „verfliegt“ und am liebsten hätte man eine Schatzkiste – um sie einzufangen. Um ein kleines Beispiel zu nennen.

Lenkt unser Gefühl die Zeit? Nicht im wirklichen Sinne und doch ist es wahr!

Ob die Zeit nun „gefühlt“ langsam oder schnell in euch lebt, ich wünsche euch, dass ihr die Zeit die ihr lebt…… BEWUSST lebt und erlebt.

Alles Liebe, Sigrun

loslassen

Was heißt loslassen eigentlich für dich? Für mich bedeutet es, die Dinge so anzunehmen wie sie sind! Ist es immer einfach? Nein, ist es nicht ! Folgt man dann dem Verstand oder dem Herzen? Dem Verstand weil er es annehmen kann und dem Herzen, weil es damit eine Erklärung bekommt.

Muss man immer stark sein? Nein, keineswegs – wir sind doch fühlende Wesen auf allen Ebenen und auch unsere Schwächen gehören zu uns dazu. Was kann man tun wenn man gerne über die Grenze gehen würde und doch weiß, es wäre nicht richtig? Richtung und Falsch sind Bewertungen und doch steckt dahinter eine erfahrene Erkenntnis deines Seins. Vielleicht hilft ein Gedanke, ein tiefer Atemzug und ein Lächeln im Gesicht um es sein lassen zu können.

Annehmen was ist!

Habt einen wundervollen Tag ……….glg Sigrun

Ups….Schon länger her, dass ich mich gemeldet habe aber meine freien Tage sind glückliche Tage, ich bin sehr erfüllt im TUN und SEIN – was ich genieße. An manchen Tagen ist mein Tag in liebevoller Art und Weise von Abenteuern durchzogen und an manchen Tagen von loslassen geprägt bis hin zu ich will NEUES.

In all diesen Situationen schwingt immer die DANKBARKEIT mit im BEWUSSTSEIN, dass das Leben schon gut auf mich schaut, weil auch ich versuche das Leben in Achtsamkeit zu allem was ist – zu leben.

Ich schaue um mich und erkenne was ich alles habe und lenke meine Gedanken dorthin. Auf die Fülle, auf die Freude, auf die Geschenke des Lebens, auf die wundervollen Menschen, die um mich sind und auf meine Schatzkiste, die noch darauf wartet geöffnet zu werden.

Betrachte ALLES mit einem Lächeln was für dich da ist. Diese Dankbarkeit in dir – spiegelt das Leben dir als Geschenk.

Wir lesen uns bald wieder – herzliche Grüße Sigrun

Sichtbar sein – sich zeigen

Wenn du dich sichtbar machst, dich zeigst – ist es ein zu DIR stehen. Ein sich sichtbar machen , sich zeigen im Moment – was dich bewegt- was in dir lebt – ist ein JA zu dir.

Sichtbar sein für sich selbst in der Wahrnehmung seiner Gefühle. Sichtbar sein, sich zeigen – mit seiner Sanftheit und Verletzlichkeit. Sichtbar sein, sich zeigen – mit all den in sich wohnenden Gefühlen.

Welche Menschen ladest du in dein Leben ein, wenn du sichtbar bist, dich zeigst? Ja die, die zu dir passen!

Habe keine Angst nicht geliebt zu werden, wenn du dich sichtbar machst, dich zeigst – die richtigen Sichtbaren werden dich lieben.

Sichtbar sein, sich zeigen heißt, voll und ganz zu sich zu stehen. wo du mehr und mehr erkennst, wie bunt du bist, wenn du dich zeigst.

Sichtbar sein, sich zeigen mit allem was du bist erfordert Mut aber es ist ein Weg, der dich zu dir führt und zu den Menschen die dich SICHTBAR LIEBEN.

Von ganzem Herzen – Sigrun

Dem NEUEN Raum geben

„Es ist vielleicht zu Ende, doch es ist noch nicht vorbei, weil immer noch ein Teil von dir – Teil von mir bleibt. Und Dinge gehen zu Ende, aber sind sie je vorbei? Denn auch wenn alles vergeht, was wir erlebt haben, das bleibt. „ (Julia Engelmann)

Wo bleibt es? Im Herzen? Im Kopf als Erinnerung? Es bleibt als Erfahrung, es bleibt als ein Stück gelebtes Leben, was einen geformt hat. Es bleibt und rückt doch in den Hintergrund weil das Leben doch vorwärts gelebt wird und nicht rückwärts!

„Alles hat seine Zeit: Sich begegnen und verstehen, sich halten und lieben, sich loslassen und erinnern.“ (Robert Louis Stevenson)

Und doch ist alles tief in uns gespeichert, kommt nur darauf an wo wir es ablegen. Vielleicht gibt es einen Ordner in euch der heißt: „Gelebte Liebe der Vergangenheit.“

All die Momente, die einem geschenkt wurden sind das Leuchten deines Herzens und die Dankbarkeit in deinem Gesicht.

Auch wenn sich die Türen langsam schließen, sie werden sich langsam schließen, weil RAUM für NEUES geschafften wird, weil neue Türen sich öffnen und doch wird ein Teil euch auch begleiten.

Viel Mut für NEUES, wünsche ich euch allen.

Herzlichst Sigrun

Dankbarkeit

Weißt du, bei all meinen Beiträgen, mögen sie auch noch so von einem gefühlten Schmerz sprechen, von Erfahrungen die du oder ich schon gemacht haben, von Trauer und Verlust, von Ängsten und Sorgen, von Momenten und Augenblicken die dich und mich umgeben haben – haben wir doch immer wieder Licht am Ende des Tunnels gesehen.

All die Erfahrungen erhalten ihren Platz, weil sie ihren Sinn haben (egal ob wir ihn erkennen oder nicht) und wenn man mit einem Lächeln darauf blicken kann – kommt der Moment wo so viel DANKBARKEIT in einem auftaucht.

DANKBARKEIT gibt dem Frieden die Hand und das Herz wird ruhiger.